Kirchgeld

... nennt sich eine besondere Spendenbitte. Sie richtet sich an Menschen, die über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, aber keine Kirchensteuer zahlen. In Bayern wird betont, dass es eigentlich eine verpflichtende Kirchensteuer für alle über 18-Jährigen ist. In Württemberg bittet man inzwischen um einen "freiwilligen Gemeindebeitrag" und schreibt dabei alle Evangelischen an. Denn der Aufwand für die Erstellung von Spendenbrief und Infomaterial ist derselbe..

Unabhängig von der Bezeichnung werden dort gute Ergebnisse erzielt, wo Spendenbriefe einen klaren Bezug zur Gemeindearbeit vor Ort erkennen lassen.

Hier finden sich zwei Anschauungsbeispiele: Die kreativen Spendenflyer aus Burgstall (2008-2011) und die professionell gestalteten aus Mannheim.

Empfehlenswert ist immer, neben konkreten Projekten eines anzugeben zur freien Verwendung der Spenden (z.B. "allgemein für die Gemeindearbeit").

Ausführliche Tipps finden Sie demnächst hier zum Download in einer Handreichung "Kirchgeld in neuer Form".

Für Gemeinden der Evangelischen Landeskirche in Baden bietet das Kirchliche Rechenzentrum Südwestdeutschland Servicepakete für Adressierung und Druck an. Bei Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister ist eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung im Auftrag abzuschließen. Diese richtet sich nach den Bestimmungen im Datenschutzgesetz der EKD.